Vera Bianchi (Hg.): Mujeres Libres – Libertäre Kämpferinnen

Die Gruppe Mujeres Libres (Freie Frauen) unterstützte im Spanischen Bürgerkrieg (18.7.1936 – 1.4.1939) sowohl die republikanische Seite an der Front und im Hinterland als auch die soziale Revolution.

In der revolutionären Situation in den republikanischen Gebieten schlossen sich seit Juli 1936 über 20.000 Frauen, zumeist Arbeiterinnen, in mehr als 160 Ortsgruppen der Mujeres Libres zusammen. Neben der Herausgabe einer Zeitschrift arbeiteten sie in Bildungs- und Ausbildungskursen für Analphabetinnen und ungelernte Frauen und schufen Zentren zur Abschaffung der Prostitution.

Die Mujeres Libres begriffen sich als eigenständige Gruppe innerhalb der libertären Bewegung, wurden jedoch von den anderen drei libertären Organisationen Spaniens, der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft CNT (Confederación Nacional del Trabajo), der FAI (Federación Anarquista Ibérica) und der Jugendorganisation FIJL (Juventudes Libertarias), nicht als gleichberechtigte Organisation anerkannt.

Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die Übersetzung eines 1999 auf spanisch von ehemaligen Mujeres Libres-Mitgliedern herausgegebenen Sammelbandes, der sowohl Texte aus dem Spanischen Bürgerkrieg als auch spätere Erinnerungen der Frauen enthält.

Buchvorstellung und Diskussion mit Vera Bianchi

Freitag, 31. Mai 2019, Beginn: 20:00. – Kneipe und Küche öffnen um 19 Uhr.

Verlag Edition AV – Mujeres Libres. Libertäre Kämpferinnen